Satzung

§ 1 Name. Sitz. Vereinsjahr

Der Verein führt den Namen „Gewerbeverein Hallstadt e.V.“ Der Verein hat seinen Sitz in
Hallstadt und ist im Vereinsregister eingetragen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

Der Verein sieht sich als Zusammenschluss von Selbständigen aus Handel, Handwerk, Industrie
und der Freien Berufe mit den Zielen:
     der Interessenvertretung der Mitglieder zur Wahrung und Förderung aller wirtschaftlichen
        Belange ihrer Unternehmen auf lokaler und regionaler Ebene.
     durch geeignete Aktionen die Standortsicherung Hallstadts gemeinsam zu unterstützen
     der Pflege und des Ausbaus des Gemeinschaftssinns.
     der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral. Der Vereinszweck ist nicht auf einen
       wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb ausgerichtet.

§ 3 Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft mit vollem Stimmrecht können natürliche und juristische Personen, insbe-
sondere Unternehmer erwerben, die ihren Sitz oder ihre Betriebsstätte in der Stadt Hallstadt
haben. Die Wahrnehmung des Mitgliedsrechtes erfolgt durch das Mitglied oder deren bevoll-
mächtigten Vertreter. Als Vertreter sollen nur andere Vereinsmitglieder bestellt werden. Es
ist eine schriftliche Vollmacht nötig. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zum ersten eines
Monates zu erklären. Der Vorstand entscheidet satzungsgemäß über die Aufnahme. Lehnt
er sie ab, so ist die Beschwerde bei der Mitgliederversammlung möglich. Diese entscheidet
mit einfacher Mehrheit.

Die Mitgliedschaft endet:
     mit der Betriebsaufgabe des Mitglieds (Gewerbeabmeldung)
     mit dem Tod des Mitglieds
     durch schriftliche Austrittserklärung, gerichtet an den Schatzmeister unter Einhaltung
        einer Frist von 3 Monaten zum Ende des Geschäftsjahres
     durch Ausschluss aus dem Verein

Mitglieder können bei einem groben Verstoß gegen die Aufgaben und die Interessen des
Vereins oder einem Verstoß gegen den Vereinsfrieden ausgeschlossen werden. Der Aus-
schluss erfolgt durch schriftliche Erklärung und Begründung des Vorstandes gegenüber
dem Mitglied. Dem Mitglied ist die Beschwerde vor der Mitgliederversammlung möglich.
Diese entscheidet endgültig. Das ausscheidende Mitglied hat keinen Anspruch auf das
Vereinsvermögen.

Auf Beschluss des Beirates können Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Dieser
Beschluss erfordert eine 2/3 Mehrheit des Beirates. Das Vorschlagsrecht hat jedes Mitglied.
Das Gleiche gilt für die Ernennung von Ehrenvorstandsmitgliedern und Ehrenvorsitzenden.
Ehrenmitglieder genießen alle Rechte der ordentlichen Mitglieder, sind aber von der Bezahlung
der Beiträge befreit.

§ 4 Beiträge

Zur Deckung der Kosten, insbesondere für die werbliche und organisatorische Tätigkeit des
Vereins, haben die Mitglieder einen Beitrag zu entrichten, dessen Höhe von der Mitglieder-
Versammlung festgesetzt wird. Der Beitrag wird durch Bankeinzug erhoben. Der Vorstand
ist berechtigt, bei geeigneten Aktionen auch Nichtmitglieder gegen ein vom Vorstand fest-
zusetzendes Entgelt teilnehmen zu lassen.

§ 5 Vereinsorgane

Die Organe des Vereins sind:
     der Vorstand
     die Mitgliederversammlung

§ 6 Vorstand

6.1. Der Vorstand, im Sinne der Satzung (Wahlvorstand), besteht aus dem Vorsitzenden,
dem Stellvertreter, dem Schatzmeister und dem Schriftführer, sowie bis zu 7 weiteren
Mitgliedern, als Beisitzer.
6.2. Der Vorstand und der Beirat wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von
2 Jahren gewählt. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl des neuen Vorstandes im Amt.
6.3. Der Vorstand trifft alle für die satzungsgemäße Tätigkeit des Vereins notwendigen
Entscheidungen, sofern sie nicht der Mitgliederversammlung obliegen. Die Beschluss-
fassung erfolgt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme
des Vorsitzenden oder in Abwesenheit die des Stellvertreters.
6.4. Der Vorsitzende und der Stellvertreter sind Vorstand im Sinne § 26 BGB. Jeder ist
allein vertretungsberechtigt.
6.5. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.

§ 7 Beirat

Die Mitgliederversammlung wählt aus den Reihen der Mitglieder einen Beirat mit 3 bis
7 Mitgliedern zur Unterstützung des Vorstandes.

§ 8 Mitgliederversammlung

8.1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet grundsätzlich einmal jährlich im 2. Quartal
statt. Sie ist vom Vorsitzenden oder einem seiner gleichberechtigten Stellvertreter durch
persönliche Einladung einzuberufen.
8.2. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
     Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes und dessen Entlastung
     Wahl des Vorstandes gemäß 6.1. und der zwei Rechnungsprüfer
     Beschlüsse über Satzungsänderung, Beitragsordnung und Vereinsauflösung
8.3. Die Einladungen zu den Mitgliederversammlungen müssen unter Mitteilung der Tages-
ordnung mit einer Frist von mindestens 14 Kalendertagen schriftlich an die letztbekannte
Anschrift des Vereinsmitgliedes ergehen.
8.4. Die Ordnungsmäßigkeit der Einladungen und der Tagesordnung stellt der Vorsitzende
zu Beginn der Versammlung ausdrücklich fest. Beschlüsse können nur zur Tagesordnung
gefasst werden. Jede ordnungsgemäße einberufene Mitgliederversammlung fasst ihre
Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der erschienenen und vertretenen Mitglieder. Zu
Satzungsänderungen bedarf es einer Mehrheit von 3/4 der Mitglieder, und zwar der
erschienenen und der vertretenen, wenn es um Änderungen zum Vereinszweck geht,
und einer Mehrheit von zwei Dritteln bei allen anderen Änderungen.
8.5. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Vorstandsbeschluss, oder auf
Verlangen von mindestens einem Viertel der Mitglieder, innerhalb von vier Wochen einzu-
berufen oder wenn das Interesse des Vereins es erfordert. Das Verlangen muss schriftlich
unter Angabe von Gründen erfolgen.
8.6. Jedes Mitglied hat eine Stimme. In den Vorstand wählbar und stimmberechtigt sind alle
Mitglieder nach § 3, die der Satzung und der Beitragsordnung bis zum Tage der Mitglieder-
versammlung in vollem Umfang nachgekommen sind.

§ 9 Beurkundung der Beschlüsse der Vereinsorgane

Über die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung ist eine Niederschritt
aufzunehmen, die vom Leiter der Versammlung und einem Vorstandsmitglied zu unter-
zeichnen ist.

§ 10 Auflösung

Die Auflösung des Vereins kann erfolgen, wenn die Auflösung Tagesordnungspunkt der Ein-
ladung war. Mindestens 3/4 der in der Mitgliederversammlung Anwesenden müssen zustimmen.

§ 11 Inkrafttreten der Satzung

11.1. Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 02.02.2010 beschlossen und
tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.
11.2. Für den Fall, dass eine der beschlossenen Bestimmungen vom Vereinsregister bean-
standet wird, ist der Vorstand ermächtigt, formale Änderungen der Satzung, welche die Grund-
lage des Vereins nicht berühren, vorzunehmen und diese den Mitgliedern bekannt zu geben.


=> Satzung hier zum Downloaden